Nazis RAUS ! Nazi animalisti fuck off!

Wie wir Ende des Jahres 2012 erfahren haben gab es wieder einmal Anknüpfungsversuche von Nazis an die Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung in Italien, vor allem von sogenannten „Autonomen Nationalist*innen“.

Konkret ging es um die Brandstiftungen im Namen der „Animal Liberation Front“, die in den letzten Monaten in der Toscana / Italien verübt wurden. Seit Oktober kam es in der Nähe von Florenz immer wieder zu Brandstiftungen und die dazu gehörigen Bekenner*innenschreiben wurden immer unter dem Slogan „A.L.F“ veröffentlicht.
So auch am 31.12.2012, als in dieser Nacht wurde ein milchverarbeitender Betrieb in Montelupo (Firenze) Ziel eines Angriffes wurde. (linksunten indymedia und Bite Back berichteten)
Vier Tage nach dieser Brandstiftung kam es zu einer Festnahme und drei Hausdurchsuchungen. Festgenommen wurde der 22 Jährige Filippo Serlupi d’Ongran aus Firenze, zwei weitere Verdächtige konnten sich der Festnahme entziehen.
In den italienischen mainstream Medien gab es sofort viele Berichte, unter anderem über die rechtsradikalen Verbinndungen des festgenommenen Filippo Serlupi d’Ongran. Dieser war der Polizei bereits vor seiner Festnahme bekannt, als Aktivist des neofaschistischen („Autonom“ Nationalistischen) Zentrums Casaggi.
Des weiteren wurden Details bekannt die zu dieser Festnahme führten.
Die „Aktivisten“ waren noch nicht sehr lange an Tierrechts bzw. Tierbefreiungsthemen interessiert. Erst im September scheint für Filippo sein Weg als so genannter „Tierbefreiungsaktivist“ begonnen zu haben. Aber anstatt sich mit den Inhalten der Bewegung auseinanderzusetzen und vielleicht auch die die politischen Hintergründe einer Befreiungsbewegung zu verstehen, zieht er es vor mit zwei anderen unter dem Kürzel ALF Brandstiftungen zu verrichten.
Diese Aktionen werden von den dreien immer mit ihren Smartphones gefilmt und später über Youtube hochgeladen und auch auf ihren Facebookprofilen verteilt.
Kurz nach seiner Festnahme gesteht Filippo Serlupi d’Ongran alles, auch wie er mit den anderen Verdächtigen in Kontakt gekommen ist.
Inzwischen konnte eine zweite Person festgenommen werden.

Es wird ersichtlich, dass diese Faschisten lediglich den aktionistischen Aspekt der „ALF“ beachteten. Hätten sich diese genauer mit den Inhalten der Bewegung beschäftigt wäre ihnen schnell klar geworden, dass sich diese als freiheitliche Bewegung in anarchistischer Tradition versteht und eben kein Sammelsurium für Menschen sein will, die ihre faschistischen Ansichten zu ihrem Gunsten mit tierrechtlichen Elementen schmücken.
Die Distanzierungen von den Informationsplattformen „Bite Back“ und „Informa-Azione“ verurteilen die Einnahmeversuche, positionieren sich deutlich gegen rechtes Gedankengut und stellen klar, dass aus der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung keine Solidarität mit Faschist*innen zu erwarten ist.

Die Leichtigkeit Aktionen zu verüben und sich den Namen und das Label zu geben ist nicht zu leugnen. Dieser Fall aus Italien sollte innerhalb der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung (als Teil der radikalen Linken) einen Diskurs anregen, wie in Zukunft flexibel aber ja nicht panisch auf solche Situationen reagiert werden kann, ohne wirkliche Tierbefreiungs-Aktivist*innen aus der Anonymität zu holen, und diese, wie auch die Bewegung als solches angreifbar für Repression zu machen.
Leider scheint es momentan lediglich Nahrung für jene zu bieten, die versuchen die Bewegung aus der radikalen Linke zu drängen und scheinbar nur auf Gelegenheiten wie diese warten sie zu diffamieren. Diese Entwicklung ist schon länger zu beobachten und als äußerst bedenklich einzustufen. Denn isoliert ist die Tierbefreiungsbewegung, aber auch der Teil radikaler Linker, die sich eben nicht derer zugehörig sieht, angreifbarer für Staat, Industrie, der Organe der akzeptierenden Gesellschaft und eben auch für Nazis.
Es bleibt festzuhalten, dass bloß weil Rechte, Nazis und Faschist*innen Label und Namen verwenden sie nicht als Teil der Bewegung anzusehen sind. Weder diejenigen, die sich antifaschistisch nennen und auch unter den Fahnen der Antifaschistischen Aktion Demonstrationen veranstalten (rein nach dem Motto: „wir sind ja keine Faschist*innen, sondern „autonome“ Nationalist*innen) aber nationalistische Ideologie vertreten, oder eben faschistische Brandstifter*innen, die den Namen „ALF“ zu vereinnahmen versuchen.

Es bleibt wie es ist: Nazi animalisti fuck off! Nazistrukturen aufdecken und zerschlagen!

Ganzer Beitrag hier:

2013 … let´s start!

RALF wünscht allen Höhrer*innen ein aktives Jahr 2013 …
und packt sich gleich mal an die eigene Nase.
Ein ganz dickes TUT UNS LEID, dass die erste Sendung in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen ausfallen musste.
Die News gibt´s trotzdem zum nachlesen.
Freut euch auf die kommende Sendung im Februar.
Bis dahin
eure RALF

RALF wird 2 Jahre alt!

Zwei Jahre RALF.

ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG!

Wer RALF ist wisst ja mittlerweile, was sich ändern soll erfahrt ihr jetzt.
Falls du auch Lust hast Radio zu machen und dich für Tierbefreiungsthemen bzw. die Verbindung zwischen der Tierrechtsbewegung und anderen sozialen Bewegungen interessierst, dann mache doch einfach mit.
Von der Erstellung eigener Themenbeiträge, Erkundungsstreifzügen durch die Welt der Direkten Aktionen und anderen Nachrichten aus der Tierrechtsszene, über Reportagen von Tierrechtsevents, Straßenumfragen, Expert*inneninterviews, kulinarische Ausflüge in die vegane Küche … recherchiert wird bei RALF so gut wie alles was die Tierbefreiungsbewegung umtreibt.
Besuche uns doch einfach auf der RALF-Webseite und schreibe eine kurze E-Mail an: ralf@immerda.ch

Da RALF eine „virtuelle Sache“ ist, können selbstverständlich alle von überall mitmachen. RALF ist sozusagen grenzenlos! Wenn dir die Idee von RALF gefällt, MACHE MIT!
Denn Ralf lebt von Vielfalt und DIR.

RALF hört ihr einmal im Monat LIVE auf 102,3 MHz oder per Webradio auf www.rdl.de. Zudem gibt es einen Webstream auf www.linksunten.indymedia.org.

Anleitung für RALF

Wir listen euch hier die bisherige RALF-Struktur in 10 mehr oder weniger kurzen Punkten auf. Diese hat sich zwar bewährt, ist aber auch veränderbar. Wenn ihr Beiträge produzieren wollt verwendet bitte ein einigermaßen brauchbares Mikrofon und schickt uns die Sounddateien bitte als MP3. Zum Schnitt der Beiträge können verschiedene Ton- bzw. Musikschnittprogramme benutzt werden. Profiprogramme sind dafür nicht notwendig. Hintergrundgeräusche gibt es im RALF-Soundarchiv zum Download (siehe Punkt 10).

1. RALF-Intro: Mit dem Intro wird jede RALF-Sendung von uns gestartet.

2. Anmoderation: Bei der Anmoderation wird kurz das Thema und die Beiträge der folgenden Sendung vorgestellt. Zwischen den Beiträgen gibt es immer wieder Platz für die Anmoderation der Folgebeiträge oder einfach Zeit zu Reden bzw. die Sendestruktur aufzulockern.

3. Themenbeitrag: Der Themenbeitrag behandelt ein Thema aus dem Tierbefreiungsspektrum (Beispiele siehe auch Archiv Einzelbeiträge auf der RALF-Webseite) und ist inhaltlicher Kern der Sendung. Ein Themenbeitrag ist etwa 3 DINA4-Seiten lang wird schriftlich verfasst (Arial, Schriftgröße 12) und dann eingesprochen. Der Beitrag kann frei in der Sendung platziert werden. Da drei DNA4-Seiten etwa 15 Minuten Sendezeit betragen ist es sinnvoll den Beitrag in zwei bis drei Blöcke zu unterteilen und durch Musikstücke voneinander zu trennen. Möglichkeiten den Themenbeitrag aufzulockern sind beispielsweise auch aufgezeichnete Straßenumfragen zum Thema etc. Themenbeiträge die den zeitlichen Rahmen einer Sendung sprengen können auch über zwei Sendungen gesendet werden.

4. Die News: Die News werden zunächst schriftlich verfasst (2-3 DINA4-Seiten, Arial, Schriftgröße 12) und dann eingesprochen. Hintergrundgeräusche gibt es von der RALF-Redaktion. Der Zeitraum der Berichterstattung bezieht sich immer auf den Monat seit der letzten RALF-Sendung. Die Nachrichtenquellen sind vor allem www.linksunten.indymedia.org und www.directaction.info. Weitere Quellen sind: „www.biteback.de“, „de.indymedia.org“, „http://finoallafine.info“, „http://liberaciontotal.lahaine.org“ und andere. Da vielmehr passiert als wir berichten können, wählt die Nachrichtenredaktion von RALF aus worüber berichtet wird. Es werden nicht nur spektakuläre Aktionen berichtet, sondern es geht auch um die Darstellung der Beweggründe für Aktionen und die Vielfalt der Aktionsformen, sowie um eine möglichst breite Berichterstattung über Aktionen in verschiedenen Ländern. Wichtig ist bei der Berichterstattung, dass bei den Aktionen über die berichtet wird keine Lebewesen (Menschen und nichtmenschliche Tiere) verletzt oder getötet wurden. Die Nachrichtenredaktion von RALF ruft ausdrücklich NICHT zur Durchführung von direkten Aktionen auf, sondern berichtet nur darüber, stellt die Beweggründe und die Vorgehensweise dar. RALF bezieht seine Informationen aus dem Internet und erhält selbst keine Bekenner_innenschreiben. Neben direkten Aktionen aus dem Tierbefreiungsspektrum wird auch über Repression berichtet. Die schriftliche Form der News wird auf der RALF-Webseite unter der Rubik „News“ als kompaktes Nachrichtenarchiv veröffentlicht.

5. Das Rezept: Es besteht die Möglichkeit ein veganes Rezept einzusprechen. Je nach Thema der Sendung kann das Rezept passend dazu gewählt werden. Das Rezept wird zuvor aufgeschrieben und dann eingesprochen. Hintergrundgeräusche gibt es im Fundus der RALF-Redaktion. Das Rezept wird in schriftlicher Form auf der RALF-Webseite unter der Rubik „Rezepte“ veröffentlicht.

6. Die Veranstaltungen: Bisher wurden überregionale und lokale (Freiburg und Umgebung) Veranstaltungen beworben. Da sich das RALF-Konzept seit einiger Zeit geöffnet hat wird künftig nur noch Freiburger Veranstaltungen berichtet, die auch überregional relevant sind, d.h. keine Voküs etc. mehr. Die Veranstaltungen sind etwa 1-2 DINA4-Seiten (Arial, Schriftgröße 12) lang und werden in schriftlicher Form auf der RALF-Webseite unter der Rubik „Veranstaltungen“ veröffentlicht. Hauptquelle ist www.tierechtstermine.de und andere Veranstaltungsseiten. Lokale Internetseiten für Volxküchen etc. können auf der RALF-Webseite verlinkt werden. Bei den Veranstaltungen wird lediglich darauf hingewiesen, dass es diese gibt. RALF ruft in keiner Weise zu illegalen Aktionen o.ä. auf.

7. RALF-Outro: Mit dem Outro wird jede RALF-Sendung geschlossen.

8. Musik: Keine Radiosendung ohne Musik. Zwar sind RALF-Sendungen in der Regel oft mit Infos und Inhalten vollgepackt, es ist uns aber trotzdem wichtig die Inhalte musikalisch zu unterfüttern. Die Musik sollte wenn möglich aus dem Tierbefreiungsspektrum stammen oder Themen dessen behandeln. Selbstverständlich kann die Gewichtung von Musik und Inhalt variieren. Intro, Outro, News und Veranstaltungen sollten aber in jeder Sendung vorkommen um die Struktur grob einzuhalten. Aber auch dies ist kein Dogma! Wenn Sendungen im RALF-Archiv veröffentlicht werden muss die (GEMA)-Musik allerdings aus rechtlichen Gründen herausgeschnitten werden.

9. Wofür es sonst noch Platz gibt: Neben den genannten Blöcken gibt es noch Platz für alles Mögliche und Unmögliche in RALF-Sendungen wie zum Beispiel Buchrezensionen, Filmbesprechungen, Tierrechtstheorie, Kurzbeiträge zu speziellen Themen, Straßenumfragen, Breakingnews, Kurzbeitrage zu Repression, Aktionen etc. und Gastbeitrage aus anderen Tierbefreiungsradios etc., etc, usw…

10. Das RALF-Soundarchiv: Die RALF-Redaktion bietet Soundteppiche und Hintergrundgeräusche zur Verwendung für neue Beiträge bereits fertig an. Hintergrundgeräusche für die News, Rezepte und Veranstaltungen, sowie für spezielle Themenbereiche werden auf der RALF-Webseite zum Download und zur Verwendung AUSSCHLIEßLICH für RALF-Sendungen zur Verfügung gestellt. Für jede andere Verwendung wendet euch bitte an die RALF-Redaktion.

Das war´s also in 10 Punkten, das Wichtigste. Wenn´s noch Fragen oder Anmerkungen gibt meldet euch bitte per Mail. Ihr könnt gerne einzelne Beiträge komplett mit Anmoderation vorproduzieren. Die Beiträge sollten spätestens zwei bis drei Tage vor Ausstrahlung auf RDL bei uns sein, da sie in einem internen Netzwerk auch anderen Sendestationen zur Verfügung gestellt und dort ausgestrahlt werden kann. Auf das interne Netz könnt ihr nach einer persönlichen Vorstellung mit dem Moderationskollektiv von RALF kommen. Ansonsten ist es kein Problem Beiträge einfach zu produzieren und uns per Email zukommen zu lassen. Ab dem ersten Sendetermin ist die jeweilige Sendung dann auch in unserem Sendearchiv auf der RALF-Webseite öffentlich hör- bzw. downloadbar. Live ist RALF zu den Sendzeiten hörbar auf Radio Dreyeckland 102,3 Mhz und www.rdl.de. Nachhörbar ist RALF auf „www.radioalf.blogsport.de“ und www.linksunten.indymedia.org.

RALF ist ein offenes und virtuelles Konzept und kann von überall auf der Welt mit gestaltet werden. Nutz also das Medium und beteiligt euch.

Interview in der Tierbefreiung

Radio Animal Liberation Freiburg

Hallo liebe Interessierte!

In der Tierbefreiung gab es ein Interview, welches vor ein paar Monaten mit uns geführt wurde.

Hier könnt ihr es ansehen: Interview

Mit Grüßen,

eure RALF-Onlineredaktion.

Es folgt das Interview bei der Tierbefreiung:

„Wie entstand die Idee zu Radio Animal Liberation Freiburg (kurz: RALF)?
Anna: Also die Idee zu RALF entstand folgendermaßen. Ich habe einfach ein Praktikum beim RDL, dem Radio Dreyeckland, gemacht und von sechs Praktikant_innen waren zwei vegan, das heißt ich und ein_e Kolleg_in von mir. Wir haben beide sehr viele Tierrechtsthemen ins Radio gebracht, am Ende des Praktikums führten wir schließlich eine einstündige Antispe-Diskussion. Daraus entstand dann die Idee, dass wir auch ein Tierrechts-/Tierbefreiungsradio machen könnten und das haben wir dann realisiert in Form eines Gruppenradios beim RDL.
Tim: Ein weiterer Antrieb, die Radiosendung zu machen, war natürlich noch ein anderes Medium für die Tierbefreiungsszene zu nutzen. Also zusätzlich zu Plakaten, Flyern, Printmedien und Zeitschriften eben auch Radio zu machen. Die Inspiration kam durch Tierbefreiungsradios, die es schon in anderen Städten gibt.

Welches Ziel habt ihr euch mit RALF gesetzt?
Jan: Also im Prinzip gibt es viele Ziele, die wir uns mit RALF gesetzt haben. Unter anderem auf jeden Fall von der Bewegung für die Bewegung News und Infos zu liefern, aber auch andere Personenkreise oder Menschen zu motivieren, etwas zu machen. Wir möchten einfach Interesse für die Tierrechtsthematik wecken.
Tim: Ein großes Ziel war natürlich, mit dem Radio auch Menschen außerhalb der Szene mit Tierrechtsthemen zu erreichen. Außerdem war ein Ziel, Radio Dreyeckland als alternative Informationsplattform zu nutzen, auch um innerhalb der linksalternativen Bewegung ein neues Themenfeld zu eröffnen, also Tierbefreiung und Tierrechte.
Jan: Wir wollten außerdem „vegane Musik“, falls es so etwas gibt, unter die Menschheit bringen, um zu zeigen, dass es tatsächlich jede Menge Musik von vegan lebenden Künstler_innen gibt. Zu Gunsten der Vielfältigkeit spielen wir aber auch Lieder, die nur thematisch passend sind.
Tim: Damit wollten wir auch verdeutlichen, dass es viele Menschen gibt, die vegan leben und gleichzeitig Musik machen. Musiker_innen, die sich in ihren Songtexten auch auf Tierrechts-/Tierbefreiungsthemen beziehen und teilweise selbst von Repression betroffen sind. Uns geht es darum, einen Rundumschlag durch die Tierrechtszene zu machen und diese mit der Musik und den Songtexten zu verknüpfen.

Welche Vorraussetzungen müssen für ein solches Projekt wie RALF geschaffen werden?
Anna: Naja man muss natürlich erstmal die internen Strukturen soweit von dem Projekt überzeugen, dass man senden darf. Das war zunächst mal ein kleinerer Kampf, bis das dann ging. Also zuerst wollten wir ein Antispe-Radio machen, was aber abgelehnt wurde. Dann haben wir uns gedacht: Na gut, dann gestalten wir das ein bisschen offener und nennen diese Geschichte RALF, damit sich auch mehr Leute daran beteiligen können. Damit sind auch Menschen, die außerhalb der Antispe aktiv sind, bei uns jederzeit willkommen. Das war eigentlich die größte Hürde. Dann gibt es noch so technische Kleinigkeiten die man beachten muss.
Jan: Zu den Vorraussetzungen zählen erstmal auch interessierte Leute. Einfach Menschen, die Lust, Zeit und Energie haben und nutzen wollen, um so ein Projekt zu machen und weiterzuführen. Außerdem gehört dazu auch etwas technisches Know How und natürlich die Möglichkeit im Radio zu senden, die uns das Radio Dreyeckland gibt.
Anna: Ja wir hatten dabei natürlich auch echt viel Glück. Auf der einen Seite, dass wir das Radio Dreyeckland haben, die uns das technisch ermöglichen, die Ressourcen zu Verfügung stellen, uns zeigen, wie alles funktioniert, und so weiter. Auf der anderen Seite, dass wir genügend interessierte Menschen im Raum Freiburg haben.
Welche Hürden mussten vor der ersten Sendung genommen werden?
Jan: Also da hat die Anna ja schon einiges vorweg genommen. Dazu kann aber ergänzt werden, dass zunächst einmal der Weg ins Radio Dreyeckland geebnet werden musste. Im Zuge dessen wurden zunächst einmal die angesprochenen Grundsatzdiskussion geführt, um ausschließen zu können, wir würden das Radio zu Antispe-Zwecken „instrumentalisieren“.
Anna: Im Rahmen dieser Grundsatzdiskussion sahen wir uns zunächst einmal mit vielen Vorurteilen konfrontiert, die dem antispeziesistischen Spektrum generell häufig entgegen gebracht werden, zum Beispiel Menschenverachtung durch Tieraufwertung und so weiter. Das konnten wir aber glücklicherweise im Dialog alles entkräften und so kam es dann letztlich zu RALF.
Tim: Die Diskussion konnten wir rein argumentativ zumindest soweit beeinflussen, dass es jetzt doch möglich ist, innerhalb des alternativen Radios Radio Dreyeckland auch ein Tierbefreiungsradio zu machen. Und das ist eben RALF: Radio Animal Liberation Freiburg.

Ist RALF mit Kosten verbunden?
Jan: Jein. Also es gibt schon gewisse Kosten oder Beiträge, wie den Mitgliedschaftsbeitrag bei Radio Dreyeckland, den jede Person oder Gruppe leisten sollte, weil sich das RDL auch dadurch finanziert. Das ist auf jeden Fall unterstützenswert, damit es auch ein schönes, freies Radio bleibt und nicht einer Privatisierung in die Hände fällt oder zum staatlichen Organ wird.
Tim: Was zudem Kosten verursacht, ist die Werbung, da wir über das Infoheft des RDLs und seine Homepage hinaus auch Menschen über Flyer informieren. Flyer und Plakate für die Radiosendung zu drucken ist dann unser Kostenaufwand. Zudem ist wichtig zu erwähnen, dass alle Leute bei Ralf ehrenamtlich arbeiten.

Wer kann mitmachen? Braucht man Erfahrung beim Radio?
Jan: Diese Antwort würde ich auch mit jein beantworten. Eigentlich braucht mensch nicht wahnsinnig viel Erfahrung, da es immer Menschen gibt, die sich damit Auskennen und gewisse Erfahrungen beim Radio gesammelt haben. Da kann man voneinander viel lernen und sich durch Kommunikation weiterbilden. Aber es gibt auch einen Einführungsworkshop beim RDL, den jeder besuchen kann, bei dem das Nötigste zum Mitmachen bei einem freien Radio vermittelt wird. Generell können alle mitmachen, die Zeit und Lust haben.
Anna: Also wie Jan bereits gesagt hat, können alle mitmachen, die Interesse haben. Natürlich gibt es im Hintergrund eine Handvoll Personen, die sich mit der Technik auskennen, aber das bezieht sich nur auf den technischen Aspekt.
Tim: Erfahrung ist natürlich eine gute Sache: Je mehr Erfahrung vorhanden ist beim Radiomachen, desto einfacher, schneller und reibungsloser geht es, zumindest was die Technik betrifft. Mindestens genauso wichtig oder sogar wichtiger als die Erfahrung finde ich aber die Begeisterung für Tierrechtsthemen. Ich denke, wenn die Begeisterung da ist, kommt der Rest von selbst.

Was ratet ihr anderen Tierrechtler_innen, die ähnliches starten möchten?
Tim: Wir möchten allen raten, einfach mal ein Radioprojekt zu machen und sich auf keinen Fall die Begeisterung nehmen zu lassen, auch wenn es am Anfang Schwierigkeiten gibt. Die gab es bei uns auch, vor allem, da es am Anfang viel mehr Arbeit ist, als man sich denkt. Wenn die Sache dann aber mal läuft, kann man auf viele Strukturen zurückgreifen.
Jan: Also ich finde „raten“ ein blödes Wort, deshalb würde ich eher sagen „vorschlagen“. Und zwar schlagen wir allen Tierrechtsaktivist_innen vor, es einfach auszuprobieren. Habt Mut, der Rest ergibt sich dann. Es funktioniert. Tauscht euch auf jeden Fall auch untereinander aus, so können wir uns zusammenschließen und ihr könnt euch die Arbeit aufteilen, damit Aufgaben nicht auf einzelnen Personen lasten.
Wie viele Leute verbergen sich hinter RALF? Wie ist die Arbeit aufgeteilt? Besteht die Redaktion nur aus vegan lebenden Tierrechtler_Innen?
Tim: Die RALF Redaktion besteht so ungefähr aus fünf bis fünfzehn Personen. Nach unserer Erfahrung wäre es auch möglich, mit weniger Personen eine Radiosendung zu stemmen. Es geht, es ist allerdings auch mehr Arbeit, wenn weniger Menschen beteiligt sind.
Jan: Dass die Zahl schwankt liegt daran, dass die Menschen, die bei RALF mitmachen, nicht nur RALF machen, sondern auch an vielen anderen Kontexten aktiv teilnehmen.
Anna: Es ist natürlich schön, wenn man so eine relativ große und stabile Gruppe hat wie wir. Das erleichtert die Arbeit, aber Radio machen funktioniert auch mit deutlich weniger Leuten. Hier im RDL ist es normal, dass eine Person für eine gesendete Stunde zuständig ist, die diese auch alleine vorbereitet. Das würde auch gehen, bedeutet aber mehr Arbeit und im Team macht es natürlich auch vielmehr Spaß. Glücklicherweise sind wir inzwischen nämlich ein eingespieltes Team. Wir hatten am Anfang auch noch viele Diskussionen, wie wir die Sendung
gestalten wollen. Nachdem wir uns eine klare Struktur erarbeitet hatten, was wir alles in so eine Sendung hineinpacken wollen, hat sich relativ schnell herauskristallisiert, wer wozu am meisten Lust hat. Da gibt es dann bestimmte Leute, die ihre Lieblingsthemen gefunden haben
und sich damit beschäftigen.
Ja alle, die bei RALF mitmachen sind vegan und auch im Tierbefreiungs-/Tierrechtsspektrum aktiv. Das war allerdings nicht so geplant, sondern kommt eher daher, dass sich verschiedene Menschen zusammengetan haben, die im Tierrechts-/Tierbefreiungsspektrum engagiert sind und daher auch vegan leben. Wenn jetzt z.B. jemensch kommen würde, der/die nicht vegan lebt, oder besser gesagt noch nicht vegan lebt, kann der- oder diejenige auch gerne mitmachen. Wir sind sehr offen für alle, die Interesse haben.
Jan: Also zunächst einmal wollen wir allen Menschen die Möglichkeit bieten, bei uns mitzumachen und keine Grenzen oder Regeln schaffen, sondern eher motivieren. Ich würde sagen, dass es vielmehr ein glücklicher Zufall ist, dass die Redaktion ausschließlich aus Veganer_innen besteht.

Wie geht es mit RALF weiter, wird die Sendung irgendwann abgesetzt werden?
Jan: Es geht auf jeden Fall weiter, und es geht schön weiter. Ein Ende ist erst einmal nicht geplant. Also wir sind motiviert und wollen das Projekt weiterführen, solange wie es nur geht, oder gehen muss. Wenn die Kapazitäten da sind und die Leute da sind, die am Ball bleiben, wird es Radio Animal Liberation Freiburg auch noch in hundert Jahren geben.
Anna: Schön wäre es natürlich, wenn es nicht nur RALF geben würde, sondern auch weitere Radios mit dem Fokus auf Tierrechts- und Tierbefreiungsideen, mit denen wir uns auch sehr gerne austauschen würden. Es wäre einfach super, wenn solche Tierrechtssendungen wie Pilze aus dem Boden sprießen und sich alle vernetzen würden.
Jan: Außerdem wird es RALF wahrscheinlich solange geben, wie es noch Tierausbeutung auf der Welt gibt …

Wie viel Zeit wird in eine Sendung investiert?
Jan: Es werden schon ein paar Stündchen investiert, wobei es jeden Monat variiert.
Tim: Eine Sendung dauert ja eine Stunde und dafür sind schon ein paar Arbeitsstunden nötig. Es gibt eine wechselnde Redaktion, die auch mindestens zwei bis drei Redaktionssitzungen hat. Eine Sitzung, in der besprochen wird, um was es in der nächsten Sendung geht und Aufgaben verteilt werden und dann auch mindestens eine Redaktionsschluss-Sitzung, wo die Beiträge zusammengeführt werden.
Anna: Also die Zeit, die man für eine Sendung einplanen kann, variiert natürlich auch, je nachdem wie intensiv man so eine Sendung vorbereiten möchte. Man kann Jingles für Intro und Outro machen, News und Termine mit Musik hinterlegen oder irgendwelche verrückten Geräusche machen und mit einbauen, wie wir das bei den Rezepten gemacht haben, dann ist das Ganze natürlich ein bisschen zeitaufwendiger. Oder man kann es sich auch einfacher machen, wenn man die Zeit eben nicht hat und trotzdem gerne so ein Tierrechtsradio machen möchte. Man kann z.B. die Texte schreiben und dann live einsprechen. Das braucht natürlich nicht so viel Zeit. Lasst euch also von dem Zeitaspekt auf keinen Fall abschrecken. Im Team ist es wie gesagt einfacher, doch man würde es auch alleine ganz gut hinkriegen. Am besten einfach mal ausprobieren.

Wen möchtet ihr mit RALF erreichen? Für wen ist die Sendung gedacht?
Jan: Zunächst einmal möchten wir alle erreichen. Ich denke aber, dass auf jeden Fall eine gewisse Spezialisierung des Hörer_innenkreises gegeben ist, da RDL ja eher ein linksalternativer Radiosender ist. Wir nehmen daher an, dass wir hauptsächlich von Hörer_innen aus dem linken Tierrechtsspektrum gehört werden, wobei das auch nicht belegbar ist.
Tim: Das kann natürlich schon sein, dass die Haupthörer_innenschaft sich im Tierrechtsspektrum bewegt. Aber darüber hinaus senden wir über einen Livestream im Internet, es gibt die Möglichkeit, die Sendungen im Internet nachzuhören und die Sendung kommt auch direkt live jeden dritten Montag von 16-17 Uhr auf 102.3 mhz. Dadurch erreichen wir sicher auch Leute, die eben nicht absichtlich einschalten, sondern RDL sozusagen als Haussender haben.
Anna: Dazu muss man auch sagen, dass das RDL sich als Alternativmedium versteht, das eben auch eine Meinung vertritt, die nicht unbedingt mit dem Mainstream konform gehen muss. Deswegen wird es wahrscheinlich tendenziell eher von politisch aktiven oder wenigstens interessierten Menschen gehört. Wir von RALF sehen uns aber nicht als ein Radio, das nur von politisch aktiven, links eingestellten Menschen gehört werden möchte, sondern als freie Radiomacher_innen, die sich an alle wenden. Wir hoffen zudem, dass wir über das Gruppenradio im RDL auch die Personen erreichen, die vielleicht noch nicht vegan leben oder sich bisher nicht für Tierrechtsideen interessieren und ihnen dadurch ein paar Denkanstöße geben können. Und die können dann vielleicht ja zu Verhaltensänderungen beitragen.

Wie sind die Reaktionen auf RALF? Welches Feedback bekommt die Sendung?
Anna: Die Reaktionen auf RALF sind vor allem positiv. Wir erhalten eher persönliches Feedback von Leuten, die uns eben auch kennen, sich einmischen und dann sagen, was sie gut fanden und was sie weniger gut fanden. Das versuchen wir dann auch alles innerhalb von unseren Redaktionssitzungen zu besprechen und auch die Kritik und die positiven Änderungswünsche umzusetzen, so gut wir können.
Tim: Es gab auch überregionales Feedback: Eine Reaktion auf RALF im Sinne einer Anregung war, dass die Sendung schon gehört wird, wobei es bisher immer das Problem gab, dass die Menschen entweder live im Radio mithören, beim Autofahren oder wenn sie zu Hause sind, oder eben bewusst den Webstream einschalten, aber bisher nicht die Möglichkeit hatten, die Sendung in einem Archiv nachzuhören. So haben wir erfahren, dass es überregional Leute gibt, die sich bewusst montags die Zeit nehmen und sich vor ihren Rechner setzen, um im Internet RALF zu hören. Wobei das natürlich ein relativ großer Aufwand ist, sich da immer speziell diese Stunde freizuhalten. Daher wurden wir gebeten, uns darum zu kümmern schnellstmöglich die Sendungen zum Nachhören in einem Internetarchiv anzubieten.
Jan: Deswegen gibt es jetzt auch unsere Internetseite: www.radioalf.blogsport.de, auf der ihr schon mal die ersten drei Sendungen nachhören, Textbeiträge und Rezepte nachlesen und euch über Aktuelles informieren könnt.
Die Reaktionen von Menschen, die ich kenne und die RALF schon mal gehört haben, waren eher gut. Sogar Menschen, die selbst nicht wirklich vegan leben, fanden es gut, dass es so etwas wie RALF gibt.
Anna: Die Reaktionen in meinem Freundeskreis waren auch durchweg positiv oder wenigstens überrascht. Ich habe oft erlebt, dass Menschen mich angesprochen haben: „Was?! Du machst hier ein Tierbefreiungsradio?!“ Inzwischen zeichnet sich auch ein bisschen ab, dass sich viele meiner Bekannten deutlich mehr Gedanken über Tierrechtsthemen und Veganismus machen, von denen ich es vorher nie erwartet hätte. Leute, die mal die Sendung gehört haben, weil sie sich dachten: „Aha, wie stellt sich die Anna denn da so im Radio an?“ So gibt es langsam schon ein paar Anstöße und es verändert sich was. Das ist natürlich auch eines unserer Ziele.
Tim: Auch unsere Werbung hat Reaktionen hervorgerufen. Auf dem ersten Flyer, mit dem wir die erste Sendung und RALF allgemein beworben haben, waren nur Fragen zu finden. Es gab eben kaum eine Beschreibung der Sendung und der Redaktion, die dahinter steht, sondern Fragen, die die Sendung aufwerfen wird. Viele fanden es spannend, einen Flyer zu lesen, auf dem nur Fragen zu finden waren. Gerade diese Fragen konnten dazu anregen, über bestimmte Punkte vielleicht mal nachzudenken.
Jan: Zur Erinnerung: Radio Animal Liberation Freiburg gibt es immer jeden dritten Montag im Monat, 16-17 Uhr, im Gruppenradio von Radio Dreyeckland auf 102,3 mhz oder über den Livestream auf www.rdl.de. Wir freuen uns auf neue Hörer_innen!
Tune in – Meat out!

Vielen Dank für das Interview!

Du bist RALF!

RALF ist jetzt schon über ein Jahr alt. Zu den Feierlichkeiten anlässlich des ersten Geburtstags öffnet RALF sein Konzept.
Radio ist eine virtuelle Sache und mitmachen geht von überall.
Wenn du Lust hast Tierrechtsradio zu machen, dann kontaktiere RALF per Mail: ralf@immerda.ch

RALF hat Geburtstag!

Ein Jahr RALF.
ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG!
Wer RALF ist wisst ja mittlerweile, was sich ändern soll erfahrt ihr jetzt.
Zur Feier des Tages wurde am Montag (19.09.2011) ein Zusammenschnitt aus dem ersten Lebensjahr von RALF gesendet. Und was noch besser ist, RALF ist nach einem Jahr Radioerfahrung jetzt offen für ALLE.
Wenn du Lust hast Radio zu machen und dich für Tierbefreiungsthemen bzw. die Verbindung zwischen der Tierrechtsbewegung und anderen sozialen Bewegungen interessierst, dann mache doch einfach mit.
Von der Erstellung eigener Themenbeiträge, Erkundungsstreifzügen durch die Welt der Direkten Aktionen und anderen Nachrichten aus der Tierrechtsszene, über Reportagen von Tierrechtsevents, Straßenumfragen, Expert*inneninterviews, kulinarische Ausflüge in die vegane Küche … recherchiert wird bei RALF so gut wie alles was die Tierbefreiungsbewegung umtreibt.
Vielleicht hast du ja auch einfach Lust einmal im Monat eine Radiosendung live zu moderieren.
Besuche uns doch einfach auf der RALF-Webseite und schreibe eine kurze E-Mail an: ralf@immerda.ch

Da RALF eine „virtuelle Sache“ ist, können selbstverständlich alle von überall mitmachen. RALF ist sozusagen grenzenlos! Es ist also völlig egal ob du gerade in Sydney oder in Merzhausen bist … wenn dir die Idee von RALF gefällt, MACHE MIT!
Denn Ralf lebt von Vielfalt und DIR.

Nachhörbar!

Für alle die eine Sendung verpasst haben, auf der Suche nach Informationen und Features über Tierbefreiung, Veganismus, Antispeziesismus, Ökofeminismus, Pelz, Fleisch, Repression, etc. sind oder einfach nur wissen wollen was es mit dem gefährlichen Antire so auf sich hat: Unter der Rubrik „Sendung nachhören…“ werden alle Sendungen gepostet bzw. archiviert.
Viel Spaß mit RALF! tune in -meat out!

Wer oder was ist eigentlich RALF?

Wer oder was ist eigentlich RALF?

Wir sind ein offenes Kollektiv freier Radiomacher*innen mit der Intention der Ausbeutung aller nichtmenschlichen Tiere und Menschen offensiv entgegen zu treten.
Radio Animal Liberation Freiburg (RALF) soll den Fokus auf alle Aspekte der Tierbefreiungsbewegung richten und von inhaltlich philosophischen Debatten (z.b.Anti-Speziesismus, befreite Gesellschaft) und vom Kuchenrezept bis zur vielfältigen Kritik an der speziesistischen Praxis (Tierausbeutung) Themen aufgreifen, Einblicke geben und Diskussion und Reflexion anstoßen. Herrschaftskritisch stellen wir die Verbindungen zwischen verschiedenen Befreiungsbewegungen her und zeigen auf, weshalb die Befreiung von Menschen und nichtmenschlichen Tieren nur zusammen funktioniert.

In jedem Fall gibts jede Menge Anregungen für vegane Köstlichkeiten in die Mägen, Musik auf die Ohren, (Tierbefreiungs-)Ideen in die Gedanken und Mut in die Herzen, die nötigen Schritte zu tun, vielleicht eigene Strukturen zu überdenken und hoffentlich die Konsequenz Ausbeutung und Gewalt zu stoppen.

Wir freuen uns auf jede Menge anregende Diskussionen und interessierte Zuhörer*innen.
Jeden dritten Montag (16-17 uhr) auch im webstream: www.rdl.de

Gruß von RALF, tune in – meat out!

Herzlich willkommen bei Ralf !

«Radio Animal Liberation Freiburg» – RALF

Was ist faul an der Jagd und an Eiern? Und verwechseln Angler*innen vielleicht Mord mit Sport?
Warum schmeckt vegane Donauwelle besser als der Klimawandel?
Ist Zirkus mit „Tieren“ tatsächlich zum Lachen?
Wäre eine befreite Gesellschaft trotz Gefangenschaft überhaupt denkbar?
Und fängt Gefangenschaft schon bei unseren „Haustieren“ an oder erst im Zoo?
Und welcher (Tier-) Art wird es gerecht, gehalten und getötet zu werden?
Ist Speziesismus tatsächlich das Gleiche wie Rassismus und Sexismus?
Was sagt es über unsere Gesellschaft aus, dass alle sechs Sekunden ein Tier bei der Jagd, alle 15 Sekunden eines im Labor und jede Sekunde 14 Tiere in Schlachthöfen getötet werden?
Mord für Spaß, Mord für Luxus, Mord für Appetit – fragt sich nur, warum?
Wo gibts die vegane Sprühsahne?
Wieviele Tiere wurden eigentlich gestern in Italien befreit?
Seit wann gibt es in Russland eine Tierbefreiungsbewegung?
Und was ist besser: Direkte Aktionen oder Überzeugungsarbeit?
Gibt es auch vegane Musik?
Warum ist die Schweine-Pest genauso hausgemacht wie Radieschen-Pesto?

Auf all diese Fragen und noch viele mehr gibt’s Antworten, wenn ich mir RALF anhör‘!
Tune in – Meat out.

Das Tierrechts/Tierbefreiungs-Radio im Gruppenradio auf Radio Dreyeckland
Jeden 3. Montag im Monat, von 16.00 bis 17.00 Uhr auf 102.3 mhz,
Webstream auf www.rdl.de